Planung und Dimensionierung

Kriterien für die Installation einer Photovoltaik-Anlage

Lage und Neigung der PV-Module

Die Lage und Neigung der PV-Module sind wichtige Faktoren für die Effizienz und Leistung einer PV-Anlage. Die ideale Ausrichtung der PV-Module ist hierzulande die Lage Richtung Süden mit einer Neigung von 35°. Die Sonne strahlt somit meist senkrecht auf die Solarmodule, maximale Leistung wird erreicht.

Bereits bei der Projektierung einer Anlage müssen eventuelle Verschattungen der PV-Module berücksichtigt werden, denn dies wirkt sich negativ auf die gesamte Anlage aus.

Nutzung der Sonnenenergie

Netzeinspeisung

Durch die Sonneneinstrahlung, die auf die PV-Module fällt, wird elektrische Energie gewonnen. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um und wird anschließend über einen Zähler in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Der italienische Staat fördert nur diese Form von Nutzung der Sonnenenergie.

Inselsystem

Nicht jedes Haus (z.B. Almhütten) ist an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Daher werden sogenannte Inselsysteme installiert. Die gewonnene Energie kann vom Verbraucher direkt verwendet oder in Batterien gespeichert werden. Diese Form der Nutzung von Sonnenenergie wird vom Land individuell gefördert.

Installationsmöglichkeiten

Flachdach

Solarmodule werden mit einem Gerüst am Dach fest geschraubt oder beschwert.

Pultdach/Steildach

Bei einem bereits fertiggestellten Pultdach/Steildach müssen die Dachziegel bei der Montage der PV-Anlage nicht abgenommen werden. Die PV-Module werden mit speziellen Halterungen oder Unterkonstruktionen am Dach befestigt.

Bei Neubau eines Pultdaches/Steildaches wird die sogenannte Inndachmontage bevorzugt. Hierbei wird ein Teil der Dachziegel durch Photovoltaik-Module ersetzt. Diese Montage ist etwas kostenaufwändiger, dafür ist die staatliche Vergütung größer.

Fassadenmontage

Bei der Fassadenmontage werden größere Flächen an den Außenwänden eines Gebäudes genutzt. Das Untergestell wird direkt an die Fassade montiert. Bei der Fassadenmontage gibt es keine Abwinkelung der Module, deshalb bringt die vertikale Fassadenanlage ca. 25% weniger Ertrag als eine Anlage im idealen Winkel.

Freilandanlagen

Ähnlich wie beim Flachdach werden die Module bei Freilandanlagen – meist größere Anlagen - durch entsprechende Unterkonstruktionen gehalten. Nachteil bei Freilandanlagen: Gesamtoptik und geringere staatliche Förderung.

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